Die Beobachtung von Himmelsobjekten mit großkalibrigen Teleskopen ermöglicht hochauflösende Bilder. Je größer jedoch der Durchmesser des Teleskops ist, desto stärker wirken sich System- und Umwelteinflüsse aus. Beispielsweise kann die Rotation der Spiegel zu deren Verformung aufgrund von Gravitationsänderungen führen, und Temperaturschwankungen können zu Wärmeausdehnung und -kontraktion der Spiegel und mechanischen Strukturen führen, was die Bildqualität des Teleskops beeinträchtigt. Um diese Effekte zu eliminieren, wurden verschiedene Methoden entwickelt, darunter die Verwendung von Spiegelmaterialien mit geringer Ausdehnung, schwebende Spiegelstützungssysteme und modernste Bearbeitungsverfahren, die die Auswirkungen von Umweltveränderungen bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können, jedoch nur „passiv“ vorbeugen und nicht „aktiv“ verbessern. Später wurde das Konzept der aktiven Optik von Astronomen vorgeschlagen. Im Gegensatz zur traditionellen „passiven Optik“ besteht der Ansatz der aktiven Optik darin, während des Betriebs des Teleskops aktiv die Verformung der Teleskopspiegel zu korrigieren, um die Bildqualität des Teleskops zu verbessern. Derzeit gibt es zwei Hauptarten der aktiven Optik: Die erste ist die aktive Optik mit geklebten Spiegeln, bei der jeder kleine Spiegel des geklebten Spiegels unabhängig ist und seine Position und Neigung in Echtzeit geändert werden kann, um das Bild zu korrigieren; die zweite ist die aktive Optik mit dünnen Spiegeln, bei der die Krümmung des Spiegels durch Druckanwendung in Echtzeit geändert werden kann, um das Bild zu verbessern.
Große astronomische Teleskope sind nicht nur sehr groß, sondern auch die Instrumente wie Spektrometer am hinteren Ende sind ebenfalls sehr groß. Diese großen Instrumente, die am Teleskop angebracht sind, stellen eine große Belastung für das Teleskop dar, und die durch die Rotation des Teleskops verursachte Gravitationsverformung beeinträchtigt auch die Messgenauigkeit. Wie kann dieses Problem gelöst werden? In der Vergangenheit wurde ein „Faltachsen-Optikpfad“ verwendet, um das Licht zu festen großen Instrumenten zu leiten, aber zusätzliche optische Systeme würden zwangsläufig die Beobachtungseffizienz des Teleskops verringern. Daher richteten die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf Glasfasern – Glasfasern können das Licht an eine beliebige Stelle in der Nähe des Teleskops leiten, und der Energieverlust ist sehr gering. Das Problem der Verbindung zwischen großen Instrumenten und Teleskopen wurde gelöst. Darüber hinaus können Glasfasern auch für die Beobachtung mehrerer Ziele verwendet werden. Wenn es 100 Sterne im Sichtfeld des Teleskops gibt, können 100 Glasfasern das Sternenlicht jeweils an große Geräte zur Analyse leiten, was die Beobachtungseffizienz erheblich verbessert.

