Schon Ende des 16. Jahrhunderts entdeckte der französische Kartenausgeber Jaotellius, dass die Kontinentalformen auf beiden Seiten des Atlantiks zusammengefügt werden konnten, was er als "Erdbeben und Überschwemmungen ansah, die Amerika von Europa und Afrika auseinandertrennten". In den folgenden Jahrhunderten bemerkten immer mehr Menschen dieses merkwürdige Phänomen und erkannten langsam, dass vielleicht vor langer Zeit die verschiedenen Kontinente der Erde zusammengefasst waren.
Der deutsche Meteorologe Wigner entdeckte, dass nicht nur die Konturen der Küstenlinie auf beiden Seiten des Atlantiks übereinstimmten, sondern dass es viele andere Ähnlichkeiten gab, sogar zwischen den anderen Kontinenten der Welt ähnliche fossile und geologische Phänomene. Zum Beispiel, obwohl die heutige Kontinentalumgebung und das Klima in Afrika, Südamerika, Indien, Australien, der Antarktis und anderen Orten sehr unterschiedlich sind, sind ihre Karboniferous und Permian-Strukturen weit verbreitet, um die gleichen Fossilien zu erhalten, einschließlich eines Fossilien von Zhongschahnpflanzen, die unter kalten Klimazonen wachsen, und eines Fossilien von Mesosaurus, der in Süßwasser oder Salzwasser lebt; das Faltenbergsystem in Nordamerika Neufundland entspricht dem Faltenbergsystem in Nordwesteuropa und Skandinavien, und alle gehören zu den frühen Palaeozoikum-Orgogen; Die Richtung der späten Palaeozoikum-Tektonik, die Gesteinssequenzen und die enthaltenen Fossilien sind überraschend übereinstimmend am südlichen Ende Afrikas und südlich von Südamerika Argentinien.
Die Hypothese der „Continental drift" wurde von Wigner 1912 offiziell formuliert und in seinem 1915 veröffentlichten Buch „The Origin of the Sea and Land" vervollkommnet und weiterentwickelt. Wegener schlug vor, dass alle Kontinente der Erde vor dem Mesozoikum einst ein einheitliches riesiges Festland waren, das als Pan-Kontinent oder Ko-Paleontinent bezeichnet wurde; das Mesozoikum begann, als der Pan-Kontinent sich teilte und driftete, und die Kontinente allmählich ihren heutigen Standort erreichten.
Die Kontinentaldrift-Hypothese wurde seit vielen Jahren nicht weitgehend anerkannt, vor allem weil Wegener nicht vernünftig erklären konnte, welche Kräfte die Kontinente veranlassten, sich zu bewegen. Erst in den 1950er Jahren, dank der Aufstieg der Paläomagnetik und der Entwicklung von Fernerkundung, Computer und anderen Technologien, fanden Wissenschaftler eine Menge neuer Beweise, die bestätigten, dass die Kontinente sich tatsächlich stark und immer noch langsam bewegen, und die Kontinentaldrift-Hypothese wurde allmählich akzeptiert. Auf dieser Grundlage entwickelten sich die Theorie der Meeresboden-Expansion und die Theorie der Plattenstruktur, die darauf hindeuten, dass der Kontinent tatsächlich durch die Plattenbewegung getrieben driftete.

