Im Sport ist das Tauchen eine sehr faszinierende Disziplin. Die Athleten springen hoch in die Luft, drehen sich, rollen und strecken sich, bevor sie ins Wasser eintauchen. Diese Abfolge von Bewegungen zeigt die wunderschöne Körperhaltung der Athleten in verschiedenen freien Positionen und die Anmut des Moments, in dem sie ins Wasser eintauchen. Seit 1979 haben chinesische Athleten bei einer Reihe von wichtigen Tauchwettbewerben hervorragende Ergebnisse erzielt und werden zusammen mit den USA, Russland und Deutschland als die derzeit stärksten Tauchnationen der Welt angesehen. Der moderne Wettkampftauchsport umfasst Sprungbrett- und Turmspringen. Die Höhe des Sprungbretts über dem Wasser beträgt 1 Meter und 3 Meter. Die Höhe des Sprungturms über dem Wasser beträgt 5 Meter, 7,5 Meter und 10 Meter. Mit zunehmender Höhe des Sprungturms steigt die Schwierigkeit des Tauchens und die Anzahl der Bewegungen nimmt zu, was den Sport noch spektakulärer macht. Allerdings haben wir festgestellt, dass es bei internationalen Wettbewerben keine Sprungtürme über 10 Meter gibt, was durchaus sinnvoll ist.
Wir sagen oft „weich wie Wasser“, aber mit zunehmender Geschwindigkeit beim Eintauchen in das Wasser verliert das Wasser seine Weichheit und zeigt ein „hartes und grausames“ Gesicht. Wasser ist eine Flüssigkeit. Wenn ein Objekt durch die Oberfläche des Wassers in das Wasser eindringt, muss es einen Teil des Wassers verdrängen und einen bestimmten Raum einnehmen. Wenn das Objekt den Raum im Wasser „erobert“, benötigt es eine gewisse Zeit, um das Wasser zu verdrängen. Mit zunehmender Geschwindigkeit des Eintauchens in das Wasser verkürzt sich die Zeit, die das Wasser benötigt, um verdrängt zu werden, was zu einem gewissen Widerstand führt, der mit zunehmender Geschwindigkeit stark ansteigt. Beim 3-Meter-Springbrett ist der Aufprall beim Eintauchen noch sehr gering und nicht unangenehm. Beim 10-Meter-Springbrett ist der Aufprall bereits sehr stark, und Menschen ohne professionelles Training könnten sich dabei verletzen. Wenn man aus einer Höhe von zehn Metern oder mehr springt, fällt man auf das Wasser wie auf Beton und könnte sofort sterben. Dieses Phänomen wird in der Wissenschaft als „Flüssigkeitsverhärtung“ bezeichnet. Im Wettkampfsport ist die 10-Meter-Höhe die durch wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen belegte sicherste Grenze für den Schutz der Athleten. Beim Tauchen aus einer Höhe von über 10 Metern können die Athleten verschiedene Verletzungen erleiden. Allerdings sehen wir auch oft Tauchbewegungen, die weit über 10 Meter hinausgehen, 20 Meter und sogar Hunderte von Metern. Diese Sportart wird als „Hochsprung“ bezeichnet. Es ist eine aufregende Extremsportart, bei der der Taucher nicht wie beim Turmspringen mit dem Kopf zuerst ins Wasser eintaucht, sondern mit den Beinen zuerst. Andernfalls könnte es zu einer Schädelbruchfraktur und damit zu Verletzungen kommen. Die Taucher, die Hochsprünge ausführen, müssen sich einem strengen Training unterziehen, um ihren Körper in einen perfekten Zustand zu bringen, damit sie dem enormen Aufprall auf die Wasseroberfläche standhalten können. Wenn der Taucher auf das Wasser trifft, erleiden sie aufgrund des enormen Aufpralls häufig Krämpfe und Muskelzuckungen. Da dies eine sehr anstrengende Sportart ist, dürfen Hochspringer höchstens 15 Mal pro Tag springen, und nach jedem Sprung müssen sie sofort eine Massage ihrer Muskelgewebe erhalten.

