Wie wir alle wissen, tut es weh, wenn wir beim Gehen stolpern, und es kann sogar zu Verletzungen kommen. Aber Ameisen, die aus großer Höhe fallen, bleiben unverletzt. Kennen Sie das Geheimnis dahinter? Es liegt daran, dass alle Objekte beim Bewegen in der Luft dem Luftwiderstand ausgesetzt sind, dessen Stärke stark von der Oberfläche des Objekts abhängt. Normalerweise ist der Luftwiderstand proportional zum Luftwiderstandskoeffizienten und der Frontfläche sowie zum Quadrat der Geschwindigkeit. Kleine Objekte haben eine geringe Masse und ein relativ großes Oberflächenvolumen. Daher ist das Verhältnis von Luftwiderstand zu Gewicht bei kleinen, leichten Objekten größer als bei dichten, schweren Objekten. Gemäß dem zweiten Newtonschen Gesetz gleicht sich der Luftwiderstand leicht mit dem Gewicht des Objekts aus und kann sogar größer sein als das Gewicht, sodass das Objekt immer langsamer fällt.
Der Luftwiderstand bestimmt die Fallgeschwindigkeit.
Daher können Ameisen, die aus großer Höhe fallen, sehr langsam zur Erde fallen. Der Impuls, den die Ameise auf den Boden ausübt, ist ebenfalls gering, sodass die Aufprallkraft auf den Boden ebenfalls sehr gering ist. Außerdem ist der Körper der Ameise klein und relativ robust, sodass die Kraft des Aufpralls auf den Boden weniger Schaden anrichtet. So können Ameisen unverletzt auf dem Boden aufprallen.

