Die Art und Weise, wie Fledermäuse ruhen, ist in der Tierwelt ziemlich ungewöhnlich. Während andere Tiere aufrecht schlafen, schlafen Fledermäuse mit dem Kopf nach unten und hängen auf dem Kopf herunter. Hat dieses „Hängeschlafen“ irgendwelche Vorteile?
Es stellt sich heraus, dass die Hinterbeine von Fledermäusen sehr kurz sind und nicht zum Laufen geeignet sind. Sie können nur mit ihren Vorderbeinen klettern, aber wenn sie klettern, sind sie langsam und ungeschickt. Schlimmer noch, ihre Hinterbeine können nicht springen und sie können nicht so schnell wie Vögel vom Boden abheben. Daher können Fledermäuse nicht auf dem Boden fliegen und müssen auf eine Höhe klettern, um nach einem kurzen Gleitflug abzuheben. Eine solche Reaktionsgeschwindigkeit ist natürlich nicht gut für ihre Selbstverteidigung. Wenn Fledermäuse wie andere Säugetiere auf dem Boden nisten und dort liegen, um sich auszuruhen, wäre das sehr schlimm. Denn wenn ein Raubtier kommt, können sie weder schnell weglaufen noch fliehen und müssen einfach darauf warten, gefressen zu werden.
Aber auf einer Höhe hängend ist eine gute Wahl. Zum einen hat man einen guten Überblick, und zum anderen kann man schnell abheben, wenn es Bewegungen in der Umgebung gibt. Außerdem ist die Haut von Fledermäusen sehr empfindlich, und wenn sie gegen etwas stoßen, ist das sehr unangenehm. Beim Hängen auf dem Kopf ist das jedoch nicht der Fall. Außer dass sie sich mit den Zehen an etwas festhalten, ist alles um sie herum Luft, und sie müssen sich keine Sorgen machen, dass harte Gegenstände ihre wertvollen Flügel zerkratzen könnten.

