Warum tauchen Flusspferde so lange unter Wasser?

Dieser Artikel konzentriert sich auf die Frage, warum Flusspferde so lange unter Wasser bleiben. Er stellt die körperlichen Merkmale und Lebensgewohnheiten von gewöhnlichen Flusspferden und Zwergflusspferden sowie den körperlichen Aufbau von Flusspferden, der für das Leben im Wasser optimiert ist, vor und erklärt, warum Flusspferde so lange unter Wasser bleiben, um der heißen afrikanischen Witterung und Mückenstichen auszuweichen und ihre Sicherheit in der Wasserumgebung zu erhöhen.

Warum tauchen Flusspferde so lange unter Wasser?

Das Flusspferd ist in Afrika beheimatet und ist nach Elefanten und Nashörnern das drittgrößte Landtier. Normalerweise verbringt es gerne Zeit im Wasser und zeigt nur seinen Kopf über der Wasseroberfläche. Warum verbringt das Flusspferd so viel Zeit im Wasser? Es gibt zwei Arten von Flusspferden: Das gewöhnliche Flusspferd, das etwa 1,5 Meter Schulterhöhe und 3 bis 5 Meter Körperlänge hat und durchschnittlich fast 2 Tonnen wiegt, einige sogar bis zu 4,5 Tonnen; und das Zwergflusspferd, das kleiner ist, weniger als 1 Meter Schulterhöhe und weniger als 2 Meter Körperlänge hat und weniger als 300 Kilogramm wiegt. Es lebt im Dschungel und es gibt nur noch sehr wenige Exemplare. Beide Arten verbringen gerne Zeit im Wasser, um sich „zu baden“, aber mit einem Unterschied: Das gewöhnliche Flusspferd badet gerne in Gruppen von 5 bis 30 Tieren, manchmal sogar bis zu 100 Tieren, während das Zwergflusspferd eher zurückgezogen ist und gerne allein oder zu zweit badet. Um sich an das Leben im Wasser anzupassen, haben Flusspferde ihre Sinnesorgane an verschiedenen Stellen des Kopfes und des Gesichts platziert, so dass sie auch unter Wasser problemlos atmen und alles um sich herum sehen können.

Es gibt zwei Gründe, warum Flusspferde so gerne baden: Erstens ist das Wetter in Afrika sehr heiß und die Sonne ist sehr stark. Obwohl die Haut des Flusspferds „Sonnenschutzmittel“ enthält, ist es immer noch angenehmer, sich im Wasser abzukühlen und sich vor Mückenstichen zu schützen. Zweitens ist das Flusspferd sehr schwerfällig und kann nicht schnell laufen. Obwohl es lange Zähne und einen großen Mund zum Selbstschutz hat, ist es nicht sehr wendig und hat Schwierigkeiten, sich gegen Hyänen oder Löwenherden zu verteidigen. Deshalb ist es sicherer, im Wasser zu bleiben. Wenn sie an Land gehen wollen, um Gras zu fressen, tun sie das am besten nachts heimlich.