Die Legende besagt, dass der Weihnachtsmann jedes Jahr Geschenke an Kinder verteilt, und zwar nicht mit einem Pferdegespann, sondern mit einem Rentiergespann. Wisst ihr, warum er Rentiere zum Ziehen seiner Schlitten benutzt?
Es stellt sich heraus, dass der legendäre Weihnachtsmann im Nordpol lebt, wo es eine besondere Art von Rentieren gibt – die Rentierelche. Sowohl männliche als auch weibliche Rentierelche haben Hörner mit komplexen Verästelungen, die manchmal mehr als 30 Zacken haben. Ihre Hufe sind breit und gut entwickelt, was ihnen ein gutes Fortbewegungsvermögen ermöglicht. Rentierelche sind etwa 1,8 Meter lang und wiegen 100 Kilogramm, wobei männliche Rentierelche etwas größer sein können und bis zu 180 Kilogramm wiegen. Sie sind weit verbreitet in den kalten Gebieten rund um den Nordpol, in China jedoch nur im Nordwesten des Großensees zu finden. Rentierelche sind an das Leben im Schnee angepasst: Ihre breiten Hufe ermöglichen es ihnen, nicht im Schnee stecken zu bleiben, und sie können Schneehaufen durchwühlen, um Nahrung zu finden. Außerdem können ihre Augen sich anpassen, um die blendende Sonne im Schnee zu ertragen.
Rentierelche sind eines der bekanntesten Haustiere der Bewohner rund um den Nordpol. Sie sind sanftmütig und leicht zu zähmen. Sie können problemlos durch Schnee, Sümpfe und Wälder reisen, was für Pferde schwierig ist. Aus diesem Grund wählt der Weihnachtsmann Rentiere zum Ziehen seiner Schlitten. In China sind Rentiere auch ein unverzichtbares Transportmittel und Vieh für die Ewenken und werden als „Schiffe des Waldes“ bezeichnet. Sie werden zum Transport von Wild beim Jagen, zum Umzug, als Reittiere für Frauen und Kinder sowie zum Transport von gekauften Lebensmitteln und Alltagsgegenständen vom Berg herunter verwendet. Heutzutage sind sie auch eine Attraktion für Touristen geworden.

