Vögel jagen nachts, kommen aber auch nachts heraus, um Insekten zu fangen. Feldmäuse sind meist klein und kommen nachts zum Fressen heraus, um nicht gefressen zu werden, was jedoch Eulen dazu veranlasst hat, nachts Nagetiere zu jagen. Tamarine sind klein und schwach und haben keine wirksamen Selbstverteidigungsfähigkeiten, weshalb es für sie einfacher und sicherer ist, nachts Insekten zu fangen.
Die Entwicklung der Nachtaktivität ist ein Ausdruck der ökologischen Nischendifferenzierung bei Tieren. Für einige Tiere ist dies ein Verhalten zur Feindabwehr, für andere jedoch ein Verhalten zur Nahrungssuche.

