Warum bauen Biber Dämme?

Dieser Artikel konzentriert sich auf die Frage „Warum bauen Biber Dämme?“ und stellt die Art des Bibers, seine Verbreitung, seinen Schutzstatus und seine Lebensgewohnheiten vor. Er erklärt, warum Biber Dämme bauen, um ihre Nester vor der Sonne zu schützen und den Wasserstand am Eingang ihres Baus aufrechtzuerhalten, und zeigt die beeindruckende Fähigkeit des Bibers, seine Umgebung aktiv zu gestalten und zu verändern.

Warum bauen Biber Dämme?

An Orten, wo Biber vorkommen, findet man oft Baumstämme, die in einem ehemals freien Fluss- oder Bachbett auftauchen und eine Brücke aus Baumstämmen bilden, die man zum Überqueren nutzen kann. Wer hat das getan? Niemand anderes als die Biber. Biber sind halbwasserlebende pflanzenfressende Nagetiere, die bis zu einem Meter lang und 30 Kilogramm schwer werden können. Sie kommen in Eurasien vor und sind Meister darin, mit ihren scharfen Schneidezähnen Bäume zu durchbeißen und Dämme in Flüssen zu bauen. Sie werden als „Architekten der Tierwelt“ bezeichnet. Der chinesische Biber ist eine Unterart der Mongolischen Biberart und kommt nur in den Flusstälern des Ulan-Ude-Beckens im autonomen Gebiet Xinjiang vor. Er ist eine geschützte Tierart der zweiten Kategorie in China.

Biber ernähren sich von jungen Bäumen und benutzen Büsche und mittelgroße Bäume, um Nester zu bauen, um sich vor Raubtieren zu schützen. Im Sommer leben Biber verstreut, während sie im Winter in Überwinterungsnestern zusammenkommen und auch temporäre Höhlen graben. In einem Gebiet, in dem eine Biberfamilie lebt, befinden sich die Nester normalerweise um das Überwinterungsnest herum, wobei die Anzahl der Höhlen mit zunehmender Entfernung vom Überwinterungsnest abnimmt.

Biber bauen ihre Nester in der Mitte des Wassers, wobei der Eingang zum Nest teilweise über und teilweise unter Wasser ist. Auf diese Weise können Landraubtiere nur schwer an sie herankommen, während sie selbst problemlos ein- und ausgehen können. Manchmal, wenn der Wasserstand steigt und den Eingang zum Nest überschwemmt, müssen Biber das „Dach“ anknabbern, um Erde zu holen und den Nestraum aufzufüllen. Dabei können sie manchmal das „Dach“ durchknabbern und gezwungen sein, auf dem Dach Äste und Erde zu stapeln, um ein Nest auf dem Boden und einen neuen Nestraum zu schaffen. Wenn der Wasserstand im Falle einer Dürre sinkt, besteht die Gefahr, dass das Nest vollständig freigelegt wird, was sehr problematisch ist. In diesem Fall bauen Biber einen Damm unterhalb des Nestes, um einen kleinen Stausee zu schaffen und den Wasserstand so zu erhöhen, dass der Nesteingang immer über Wasser bleibt. Der Damm wird aus Schichten von Zweigen und Schlamm gebaut und ist sehr stabil. Er kann bis zu 10 Meter lang sein, und Menschen können darauf problemlos gehen. Die Fähigkeit der Biber, die Umwelt aktiv zu verändern und zu gestalten, ist beeindruckend.